Grundsätzliches

Wichtig ist der Verzicht auf jegliche Subventionen! Über den Wegfall dieser (unnötigen Ausgaben!) können gemeinwohlorientierte Produkte mit niedrigeren Steuersätzen versehen werden. Gleichzeitig erfolgt eine Umverteilung der Mehrwertsteuer: Gemeinwohl positive Produkte werden niedrig besteuert und für das Gemeinwohl schädliche (deutlich) teurer. In Folge sinkt die steuerliche Belastung bei gemeinwohlorientierem Handeln!

differenzierte Mehrwertsteuersätze

Die differenzierte Mehrwertsteuer erfolgt entsprechend der gesundheitlichen und ökologischen Bedeutung / Schaden sowie ihrer sozialen Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. Dabei kann ein Anpassungswert das Life Cycle Assessment (LCA) sein. Dabei ist der enorme Aufwand des LCA allerdings zu beachten (gate zu gate könnte hier Abhilfe schaffen). Außerdem betrachtet der LCA nur die CO² Equivalente sprich nur den ökologischen Teil. Ein Siegel mit genauer Angabe von LCA Punkten kann das System für Konsumenten verständlich machen und ist metrisch vergleichbar.

Hier ein erster Anfang mit teilweise Prozentzahlen die so radikal vermutlich nicht mehrheitsfähig sind. Zu klären ist noch wie eine solche Auflistung ausgeführt werden sollte? Macht es Sinn diese Auflistung nach Essen / Produkten / Energie / Rohstoffe oder so separat zu führen? Erfolgreiche Beispiel ist die erhöhte Mehrwertsteuer auf Zucker in verschiedenen Ländern

0 %
unverarbeitete Bio-Produkte mind. nach EU Bio-Verordnung und oder aus regionaler, kleinbäuerlicher Landwirtschaft (das wird schwierig zu definieren). Somit können kleine Gemüsebauern, Bio-Betriebe ohne großen Aufwand regional ihre Produkte verkaufen – was eh schwer zu kontrollieren ist, ein Kauf und die unverarbeitete Bioprodukte werden günstiger. Ausgleich (auch finanziell) wie über eine höhere Besteuerung was ungesund ist – wie z.B. in Dänemark. So wird eine sanfte, mehrheitsfähige Wandlung unserer Landwirtschaft / Ernährungsverhalten bewirkt.

10 %
unverarbeitetes Gemüse, Obst, Getreide, Nüsse, Samen aus konventionellem Anbau, Technik für regenerative Energieerzeugung, Bücher, …

20 %
verarbeitetes Essen / Trinken

30 %
Zucker, Industrieöle und -fette, genmanipuliertes Essen / Trinken synthetische Zusatzstoffe, Massentierhaltungsfleisch (u.a. wegen Gülle = Boden- und Trinkwasserbelastungen), Autos, Kraftstoffe, …

40 %
nicht biologisch abbaubare Gifte, …